Donnerkeil (Belemnit)
Belemnitida, fossil
Strandfunde3–10 cmNordseeOstsee
Lebensraum: Spülsaum
Spitze, patronenförmige Versteinerung aus der Urzeit, der Rest eines ausgestorbenen Tintenfischs. Nach Stürmen liegen Donnerkeile zwischen Steinen im Spülsaum, besonders an Kreideküsten wie auf Rügen.
So erkennst du ihn
- Länglich und spitz wie eine Patrone
- Braun bis bernsteinfarben, oft leicht durchscheinend
- Im Querschnitt sieht man feine Ringe
- Größe
- meist 3 bis 10 cm lang
- Wo zu finden
- Kiesstrände, Steilküsten, Kreideküsten
- Alter
- meist rund 70 bis 100 Millionen Jahre
Nordsee und Ostsee
Nordsee
Kommt vor
Gelegentlich, etwa auf Sylt.
Ostsee
Kommt vor
Häufiger an Steinstränden und Steilküsten, besonders auf Rügen.
Wann im Jahr
Aktiv: ganzjährig. Hauptzeit: Oktober, November, Dezember, Januar, Februar und März.
Der Donnerkeil (Belemnit) ist das ganze Jahr über zu finden. Am besten im Oktober, November, Dezember, Januar, Februar und März. Im Küstenjahr ansehen
Lebensweise
Was ist das?
Das versteinerte hintere Ende eines Belemniten, eines tintenfischähnlichen Tiers aus der Zeit der Dinosaurier.
Name
Früher glaubte man, sie entstehen, wenn ein Blitz in den Boden schlägt.
Gut zu wissen
Zerrieben riechen manche Donnerkeile nach Pferdestall. Früher galten sie als Heilmittel.
Rücksicht und Sicherheit
An Steilküsten nicht am Fuß der Klippen suchen: Es besteht Abbruchgefahr. Fossilien von Strandsteinen mitnehmen ist meist erlaubt, Graben in der Steilküste nicht.
Suchtipp
Nach Sturm auf Kiesflächen am Spülsaum langsam gehen und nach länglichen, glatten Stücken schauen.
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