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Donnerkeil (Belemnit)
Foto: Rhetos, CC0, Wikimedia Commons, zugeschnitten

Donnerkeil (Belemnit)

Belemnitida, fossil

Strandfunde3–10 cmNordseeOstsee

Lebensraum: Spülsaum

Spitze, patronenförmige Versteinerung aus der Urzeit, der Rest eines ausgestorbenen Tintenfischs. Nach Stürmen liegen Donnerkeile zwischen Steinen im Spülsaum, besonders an Kreideküsten wie auf Rügen.

So erkennst du ihn

  • Länglich und spitz wie eine Patrone
  • Braun bis bernsteinfarben, oft leicht durchscheinend
  • Im Querschnitt sieht man feine Ringe
Größe
meist 3 bis 10 cm lang
Wo zu finden
Kiesstrände, Steilküsten, Kreideküsten
Alter
meist rund 70 bis 100 Millionen Jahre

Nordsee und Ostsee

Nordsee

Kommt vor

Gelegentlich, etwa auf Sylt.

Ostsee

Kommt vor

Häufiger an Steinstränden und Steilküsten, besonders auf Rügen.

Wann im Jahr

Aktiv: ganzjährig. Hauptzeit: Oktober, November, Dezember, Januar, Februar und März.

Der Donnerkeil (Belemnit) ist das ganze Jahr über zu finden. Am besten im Oktober, November, Dezember, Januar, Februar und März. Im Küstenjahr ansehen

Lebensweise

Was ist das?

Das versteinerte hintere Ende eines Belemniten, eines tintenfischähnlichen Tiers aus der Zeit der Dinosaurier.

Name

Früher glaubte man, sie entstehen, wenn ein Blitz in den Boden schlägt.

Gut zu wissen

Zerrieben riechen manche Donnerkeile nach Pferdestall. Früher galten sie als Heilmittel.

Rücksicht und Sicherheit

An Steilküsten nicht am Fuß der Klippen suchen: Es besteht Abbruchgefahr. Fossilien von Strandsteinen mitnehmen ist meist erlaubt, Graben in der Steilküste nicht.

Suchtipp

Nach Sturm auf Kiesflächen am Spülsaum langsam gehen und nach länglichen, glatten Stücken schauen.

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