Weißschnauzendelfin
Lagenorhynchus albirostris
Wale & Delfine2,5–3 mNordseenicht an der Ostsee
Lebensraum: Offenes Meer
Kräftiger Delfin mit kurzer, heller Schnauze und großen weißen und grauen Flecken an den Flanken. Weißschnauzendelfine leben in der zentralen und nördlichen Nordsee. Von der deutschen Küste aus sind sie selten zu sehen, eher von der Fähre nach Helgoland.
So erkennst du ihn
- Kurze, dicke, weißliche Schnauze
- Rücken schwarz, an den Flanken hellgraue bis weiße Flecken
- Hohe, sichelförmige Rückenflosse in der Körpermitte
- Größe
- 2,5 bis 3 m
- Wo zu finden
- zentrale und nördliche Nordsee, selten vor der deutschen Küste
- Gruppen
- meist 5 bis 30 Tiere
Nordsee und Ostsee
Nordsee
Kommt vor
Regelmäßig in der zentralen und nördlichen Nordsee, vor der Küste selten.
Ostsee
Kaum oder gar nicht
Nur ganz vereinzelt als Irrgast.
Wann im Jahr
Aktiv: ganzjährig. Hauptzeit: Juni, Juli, August und September.
Der Weißschnauzendelfin ist das ganze Jahr über zu finden. Am besten im Juni, Juli, August und September. Im Küstenjahr ansehen
Lebensweise
Wie lebt der Weißschnauzendelfin?
Er jagt in Gruppen nach Heringen, Makrelen, Kabeljau und Tintenfischen.
Was macht er an Schiffen?
Er schwimmt gern in der Bugwelle und springt dabei aus dem Wasser.
Gut zu wissen
Er ist der größte Delfin, der regelmäßig in deutschen Gewässern vorkommt.
Rücksicht und Sicherheit
Delfine nicht mit dem Boot verfolgen. Sichtungen kannst du über Meldeportale wie BeachExplorer weitergeben.
Suchtipp
Auf der Überfahrt nach Helgoland bei ruhiger See aufs Wasser schauen, besonders im Sommer.
Nicht verwechseln mit dem Großer Tümmler
Zwei große Delfine der Nordsee. Der Weißschnauzendelfin hat eine helle Schnauze und weiße Flecken an den Flanken, der Große Tümmler ist einfarbig grau.
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